Kindesmissbrauch durch die Regierung

Unterricht zur Akzeptanz «sexueller Vielfalt» ist verfassungswidrig

In einem verfassungsrechtlich unzulässigen Sexualerziehungskonzept können Eltern ihre Kinder vom Schulunterricht auch befreien, meint der Rechtsexperte aus Deutschland.
Verfassungsrichter Prof. Dr. Christian Winterhoff1

In einem Rechtsgutachten vom August 2016 kommt der Hamburger Verfassungsrichter Prof. Dr. Christian Winterhoff1 zum Schluss, dass es verfassungswidrig sei, Kinder in der Schule zur Akzeptanz jeglicher Art von Sexualverhalten zu erziehen.
von Dominik Müggle.

Wenn Schulkindern die Akzeptanz vielfältiger sexueller Verhaltensweisen vermittelt wird, verstösst das gegen das Indoktrinierungsverbot und ist unvereinbar mit der Neutralitäts- und Zurückhaltungspflicht des Staates. Auch sei es verfassungswidrig, wenn LGBT-Lobbygruppen in Schulen Unterrichtseinheiten unter Ausschluss der Lehrer gestalten und für Akzeptanz ihrer sexuellen Orientierung werben würden, insbesondere dann, wenn nicht gleichzeitig ein Vertreter einer gegenteiligen Sexualmoral anwesend sei, um ebenso sein Menschen- und Familienbild zu vermitteln (z.B. ein katholischer Priester).

Anlass für dieses Rechtsgutachten war ein Streit um ein neues Unterrichtsmaterial im Bundesland Schleswig-Holstein, welches der Verfassungsrechtler ebenfalls für verfassungswidrig hält. Die Sozialministerin der Landesregierung hatte den Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein LSVD mit der Zusammenstellung der Unterrichtsinhalte zur «sexuellen Vielfalt» für die Grundschule betraut.

In einer ersten Fassung des «Methodenschatzes» berichten Kinder in dieser Broschüre, «dass ihre Mutter ‹Samenzellen von einem netten Mann› bekommen habe, dass der Vater jetzt eine Frau sei und alle zusammen eine ‹coole Familie› bildeten.» 2 Aufgrund berechtigter Kritik wurden die Materialien bereits einmal überarbeitet. Trotzdem hält der Verfassungsrechtler fest, dass sie gegen das Indoktrinierungsverbot verstossen.

(Quelle/zVg: «Schutzinitiative aktuell», Nr. 17, Sept./Okt. 2016)

In der Schweiz befürworten die folgenden Organisationen und Institutionen den gemäss Rechtsgutachten verfassungswidrigen Unterricht zur Akzeptanz sexueller Vielfalt:

  • Sexuelle Gesundheit Schweiz
  • Kinderschutz Schweiz
  • Pro Familia Schweiz
  • Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt
  • Erziehungsdepartement des Kantons Zürich
  • Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Uster
  • Aids Hilfe Schweiz
  • Pink Cross

Zum Autor: Dominik Müggler (58), Staatswissenschafter der Hochschule St. Gallen, Mitbegründer der Schweizerischen Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) und der Babyfenster in der Schweiz. Die SHMK leistet jährlich an mehr als 1000 Frauen, Paare und Familien kostenlose Beratung und Hilfe im Schwangerschaftskonflikt: www.shmk.ch.

Dieser Artikel ist in der Express Zeitung erschienen.
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